AkzoNobel kauft eigene Aktien zurück

Der Chemiekonzern AkzoNobel kündigte im Dezember 2016 einen Aktienrückkauf im Volumen von bis zu 2,5 Mio. Aktien an. Auf Basis des Schlusspreises der AkzoNobel-Aktie vom 12. Dezember 2016 entspricht dies einem Volumen von rund 150 Mio. Euro. Der Zweck für den Aktienrückkauf ist die Neutralisierung einer Verwässerung für die Aktionäre aufgrund der bezahlten Stockdividende im Jahr 2016.

Wie der Konzern am Montag mitteilte, wurden vom 2. Januar 2017 bis zum 6. Januar 2017 178.000 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 59,92 Euro je Aktie erworben. Der Gesamtbetrag beträgt 10,67 Mio. Euro.

Das Aktienrückkaufprogramm startete am 2. Januar 2017 und soll bis Ende April 2017 beendet sein. AkzoNobel hatte Ende November 2016 eine Zwischendividende in Höhe von 0,37 Euro an seine Aktionäre ausbezahlt. Dies war eine Anhebung um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr (0,35 Euro).

Die Aktionäre konnten zwischen einer Bardividende und einer Auszahlung der Dividende in Aktien entscheiden. Für das Geschäftsjahr 2015 wurden insgesamt 1,55 Euro ausbezahlt, im Vergleich zu einer Dividende in Höhe von 1,45 Euro im Jahr 2014. Beim derzeitigen Aktienkurs von 59,80 Euro entspricht dies einer aktuellen Dividendenrendite von 2,59 Prozent.

Das Unternehmen ist der größte Hersteller von Farben und Lacken weltweit und ein führender Produzent von Spezialchemikalien. Zu den Produkten des Konzerns mit Hauptsitz in Amsterdam zählen Marken wie Dulux, Sikkens, International Paint und Eka.

Redaktion MyDividends.de

Datum: 
Montag, 9. Januar 2017
Unternehmen: 
AkzoNobel
ISIN: 
NL0000009132
Ausschüttung Gesamtjahr: 
1,55 EUR
Dividenden-Rendite: 
2,60%